Sonntag, 25. April 2010

" Mein Bester Freund die Ratte "

Ich schaue in den Spiegel. Jeden Samstag schau ich in den Spiegel. Heute ist wieder Samstag und ich werde mich wohl gleich auf den Weg machen muessen. Wohin? Ich fahre jeden Samstag zu meiner Mutter. Ich besuche sie. Andere wuerden jetzt denken, dass meine Eltern getrennt leben oder was auch immer. Es ist ja fast so. Alles was ich habe ist mein Vater. Okay, ich werde euch es jetzt in knappen Saetzen erzaehlen. Meine Mutter ist weg. Ich weiß nicht wo sie ist. Sie ist einfach nicht mehr da und das seit 2 Jahren. Viele wuerden mit ihren ueblichen Storys wie "sie ist im Himmel und ihr gehts gut" anfangen, doch ich glaube nicht an sowas. Mittlerocweile bin ich 14 Jahre alt und morgen ist mein Geburtstag. Wieder ein Geburtstag ohne sie. Deshalb werde ich sie heute besuchen und ihr eine Freude machen, wenn sie mir schon keine mehr machen kann. Nach langem hin und her beschloss ich nun die Treppe runterzugehen, mir die Jacke anzuziehen und dann einfach zu verschwinden. Es fiel mir naemlich immernoch nicht besonders leicht, sie zu besuchen. Bis nach unten war geschafft, doch dann. Es war klar, dass mein Vater mir dazwischen kommen musste. "Wo willst du hin?" fragte er mich. "Ich werde nochmal Einladungen fuer morgen verteilen." log ich. "Okay, aber komm bitte nicht zuspaet. Ich nickte. Das wars. Bevor ich meine Kopfhoerer aus der Tasche holen konnte,ging die Tuer nocheinmal auf. "Gibt es etwas,dass ich wissen sollte?" Mein Vater hatte den besorgten Blick gruendlich geuebt. Wir hatten nie ein wirklich gutes Verhaeltnis deswegen antwortete ich nur "ich denke nicht." und ging. Langsam schlenderte ich die Straße herunter. Der neue Ort meiner Mutter ist nicht weit von unserem entfernt. Nach einer gefuehlten viertel Stunde steh' ich da. "Hallo Mama." Minuten vergingen, Traenen liefen. Ich ging wieder, nein - Ich ging nich' ich rannte. Zu Hause angekommen war mein Vater nicht da. Warscheinlich war er noch irgendwas planen. Da mir das alles ziemlich egal war, ging ich hoch in mein Zimmer. Ich wa schnell umgezogen und legte mich ins Bett. Nach einiger Zeit hoerte ich meinen Vater. Er rief nach mir. Ich tat nichts, weil ich einfachh nur die Hoffnung hatte, schnell einzuschlafen. Am naechsten Morgen ging ich trotz meiner schlechten Laune, die ich an solchen Tagen immer hatte, nach unten. Unten angekommen sah ich meinen Vater. Er laechelte mich an, nahm meine Hand und ging mit mir ins Wohnzimmer. Es war nichts besonders. Eine Kerze stand auf dem Tisch. Es freute mich denn er wusste, dass ich es "uebertrieben" nicht leiden konnte. "Alles Gute zum Geburtstag " er "Sei laechelte weiter und hielt mir ein großes paket hin. Etwas verwundert nahm ich es. "Sei vorsichtig" Ich hoerte auf meinen Vater und oeffnete es ganz vorsichtig. Ich traute meinen Augen nicht In dem Paket war eine kleine Ratte! " Papa.. Das ist... " doch er unterbrach mich. " Damit du dich nicht mehr so alleine fuehlst" Ich konnte nicht anders ich umarmte ihn. Nach einer etwas laengeren Umarmung setzte ich mich auf den Boden und hob die Ratte vorsichtig hoch. Ich schaute sie an und wusste, dass ich sie liebe. " Ich nenne dich Max und hoffe, du bleibst bei mir..."


(Dies ist eine Geschichte fuer meinen Max. :* Tollster *-* )

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